Newsletter Nr. 20, März 2023

Liebe Freund:innen, Kolleg:innen und zugewandte Orte

Die in der aktuellen Phase der Digitalisierung zu Tage tretende Krise der Kulturöffentlichkeit bedeutet nicht den Untergang der Kulturberichterstattung oder der Kritik, sondern eine Diskrepanz zwischen Bedürfnissen, Potenzialen und Strukturen, die nur durch tiefergehende Formen der Neuorientierung überwunden werden kann. Eine grössere Anzahl von Medienprojekten zeigt im Kleinen auf, was dies im Grossen bedeuten könnte. Studierende des Master Kulturpublizistik haben als Medienjournalist:innen solche Projekte einem genaueren Blick unterzogen, das Resultat erscheint als Reihe im Magazin Schweizer Journalist:in. Lesen Sie dazu und zu weiteren Produktionen der Plattform Kulturpublizistik mehr in diesem Newsletter!

Bild: Charlotte Fischli (BE MY GUEST), Florian Scholl (Izzyprojects) und Priska Amstutz (Tages-Anzeigerin) im Interview mit Anja Jeitner und Leila Alder
Krise der Kulturöffentlichkeit

Der Jahrgang 2022 des Master Kulturpublizistik erarbeitete im vergangenen Herbstsemester vier Beiträge zur Krise der Kulturöffentlichkeit, die als Reihe im Magazin Schweizer Journalist:in veröffentlicht werden. Der Beitrag «Kulturöffentlichkeit jenseits etablierter Märkte» von Susanna Bosch und Janica Madjar erschien im Februar-Heft, die weiteren Beiträge («Kulturöffentlichkeit jenseits der Zentren», «Kulturöffentlichkeit jenseits etablierter Kanäle» sowie «Kulturöffentlichkeit und Teilhabe») erscheinen im Lauf des Jahres.

Podcast Lit.re

Der gleiche Jahrgang konzipierte und realisierte im gleichen Semester unter der Leitung von Christoph Keller den Literaturkritik-Podcas «Lit.re», der auf podcastlab.ch seit Kurzem mit Besprechungen der folgenden Bücher zu hören ist: «Unabhängig. Vom Trinken und Loslassen» von Eva Biringer in der Episode von Leila Alder / «Auf der Strasse heissen wir anders» von Laura Cwiertnia in der Episode von Susanna Bosch / «Ruhm für eine Nacht» von Calla Henkel in der Episode von Marie Duchêne / «Prana Extrem» von Joshua Gross in der Episode von Janica Madjar / «Eine Frage der Chemie» von Bonnie Garmus in der Episode von Karolina Sarre / «Geburt eines Helden» von Régis Genté und Stéphane Siohan in der Episode von Cindy Ziegler / «Hund, Wolf, Schakal» von Behzad Karim Khani in der Episode von Norma Eggenberger / «Die Republik der Taubheit» von Ilja Kaminski in der Episode von Anja Jeitner

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Zollfreilager Open Call

Die neu formierte Redaktion von Zollfreilager.net sucht nach Beitragenden in einer für den Sommer geplanten Ausgabe zum Thema «nass»!

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Schreiben über Film für Filmbulletin in Nyon

Im April 2023 werden zum zweiten Mal Studierende des Kurses «Schreiben über Film» als Festivaljournalist:innen bei Visions du Réel in Nyon weilen. Ein Teil der entstehenden Kritiken, Interviews und Essays wird im Filmbulletin erscheinen.

Veröffentlichungen von Studierenden und Ehemaligen

Zum 2-jährigen Jubiläum des akut-Magazins releasten die Studentinnen Livia Grossenbacher und Noëmi Roos den Podcast «Schitterhuufe» – eine 12-teilige Serie über Hexen der Geschichte & Hexen von Heute.

Mit dem Text «De Max chunt au» gewann Petra Haas Ende September den Jurypreis des Bischofszeller Schreibwettbewerbs. Petra Haas studiert im CAS Schreiben in Kunst und Kultur.

Kulurpublizistik-Alumnus Claudio Landolt neue Publikation «Circa 244 Knochen, Katz-Ups» entstand in Zusammenarbeit mit Marcel Moser und erscheint im Mai 2023 beim Verlag «Der gesunde Menschenversand».

Britta Güntert gewinnt mit ihrem Hörspielprojekt «Glück» den Audio-Förderpreis «katalysatOHR 2022» der Stiftung Radio Basel. Der Förderpreis setzt sich zusammen aus einem Geldbetrag in der Höhe von Fr. 6'000.- sowie einer Produktionswoche im Basler SRF-Studio. Britta Güntert absolvierte 2021-2022 den CAS Schreiben in Kunst und Kultur.

Daniela Weinmann, Kulturpublizistik-Alumna und Musikerin (Odd Beholder), veröffentlichte Anfang Januar die ersten Folgen der achtteiligen Podcast-Reihe «Songs und So», in der sie zusammen mit dem Musiker Simon Borer (Long Tall Jefferson) und jeweils einer Gastperson über Songwriting spricht.

Der Film «ENDO-ME//triose» von Kulturpublizistik-Studentin Noëmi Roos wurde für das Programm des trinationalen Hochschul Filmfestival Shorts in Offenburg ausgewählt. Der experimentelle Dokfilm erzählt vom Machtgefälle zwischen Ärzt:in und Patient:in, chronischer Krankheit und Sexismus im Gesundheitswesen.

Master und Plattform Kulturpublizistik der
Zürcher Hochschule der Künste

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